Leistung · Cyber-Risiko

Digitaler Angriffsflächen-Check: was ein Angreifer heute über Sie findet

Wie leicht könnte jemand heute Informationen über Ihr Unternehmen sammeln, Ihre Mitarbeiter gezielt ansprechen und offensichtliche digitale Schwachstellen erkennen? Der Angriffsflächen-Check beantwortet genau diese Frage. Wir sehen Ihr Unternehmen von außen an, so wie ein Angreifer es sieht, und zeigen Ihnen, wo die Mauer sichtbar niedrig ist.

Der Check startet erst nach einem kurzen Erstgespräch, in dem wir den Prüfrahmen schriftlich festlegen. Für Unternehmen im Oberbergischen Land, in Köln und im Sauerland auch vor Ort, deutschlandweit online.

rund 90 %

der Opfer digitaler Erpressung in Deutschland sind kleine und mittlere Unternehmen (BKA, Lagebild 2025)

+91 %

mehr erpresste Unternehmen in Deutschland als im Jahr davor, also fast eine Verdopplung (Security Navigator 2026)

zu optimistisch

bewertet der Mittelstand die eigene Cyber-Abwehr: im Schnitt ein bis zwei Reifegradstufen über dem, was eine Prüfung ergibt (PwC, Juni 2026)

Warum jetzt

Angriffe brauchen kein Spezialwissen mehr

Früher war ein Angriff Handwerk: Man musste programmieren können, Werkzeuge kennen, sich in geschlossenen Foren austauschen. Diese Hürde ist gefallen. Frei verfügbare KI-Modelle recherchieren, schreiben Code und formulieren Nachrichten in fehlerfreiem Deutsch, und sie tun das für jeden, der fragt. Angriffe werden dadurch nicht raffinierter, sondern vor allem schneller, billiger und massenhafter. Getroffen wird nicht mehr, wer besonders lohnend ist, sondern wer besonders sichtbar und schlecht vorbereitet ist.

Genau deshalb ist das ein Thema für die Geschäftsführung und nicht nur für die IT. Die Frage lautet nicht „sind wir sicher?“, sondern „was ist von außen sichtbar, und was davon können wir kurzfristig abstellen?“. Die Hintergründe dazu stehen im Ratgeber KI-Hackerangriffe und der Mittelstand.

Inhalt

Was wir uns ansehen

  • Öffentlich sichtbare Unternehmens- und Personeninformationen Was über Ihr Unternehmen, Ihre Führungskräfte und Ihre Abläufe frei im Netz auffindbar ist: Website, Register, Stellenanzeigen, Netzwerke, Pressemitteilungen, Dokumente. Aus diesen Bausteinen baut ein Angreifer seine Geschichte.
  • Erkennbare externe Angriffsfläche Welche Dienste, Zugänge und Systeme von außen sichtbar sind und ob dabei auffällige Fehlkonfigurationen oder offensichtlich veraltete Stände erkennbar werden.
  • E-Mail, Identitäten und Zugänge Wie leicht sich Ihre Absenderadressen fälschen lassen, wie Ihre Domain gegen Missbrauch abgesichert ist und ob Zugangsdaten aus Ihrem Umfeld bereits in bekannten Datenlecks kursieren.
  • KI-gestützte Phishing- und Social-Engineering-Szenarien Wir skizzieren konkret, wie ein glaubwürdiger Angriff auf Ihr Unternehmen aussehen würde: welcher Anlass, welche Person, welcher Kanal, welche Formulierung. Das macht die abstrakte Gefahr für die Geschäftsführung greifbar.
  • Organisatorische Schwachstellen Zahlungsfreigaben, Vertretungsregeln, Onboarding von Dienstleistern, Umgang mit sensiblen Informationen: also die Stellen, an denen ein überzeugender Anruf mehr ausrichtet als jede Software-Lücke.
  • Umgang mit KI im eigenen Haus Wo Mitarbeiter heute schon mit KI arbeiten, ohne dass es geregelt ist, und welche Informationen dabei ungewollt abfließen. Der Anschluss dazu ist die KI-Richtlinie.

Klare Abgrenzung

Was dieser Check ausdrücklich nicht ist

Ich bin KI-Berater, kein IT-Sicherheitsdienstleister, und dieser Check ist bewusst als orientierender Check-up für die Geschäftsführung angelegt. Damit klar ist, was Sie bekommen und was nicht:

Das ist es nicht

  • Kein Penetrationstest und kein technisches Sicherheitsaudit.
  • Kein Verfahren nach DIN SPEC 27076 und kein BSI-CyberRisikoCheck. Dafür gibt es gelistete, geschulte Anbieter.
  • Keine Zertifizierung, kein Testat, keine Bestätigung von Sicherheit.
  • Kein Anspruch auf Vollständigkeit: Wir finden das Erkennbare, nicht alles.
  • Keine Forensik und keine Notfallhilfe im laufenden Angriff.

Das ist es

  • Eine Momentaufnahme zum Stichtag, in der Sprache der Geschäftsführung.
  • Ein Blick von außen auf das, was ohne Zugang zu Ihren Systemen sichtbar ist.
  • Eine Einschätzung, wie kritisch das Gefundene realistisch ist.
  • Ein priorisierter Maßnahmenplan, den Ihre IT oder Ihr IT-Dienstleister abarbeiten kann.
  • Ein Frühwarnsystem, das Ihnen zeigt, wann eine echte technische Tiefenprüfung fällig ist.

Wir prüfen ausschließlich innerhalb eines vorher gemeinsam festgelegten und von Ihnen schriftlich autorisierten Rahmens. Bei technisch kritischen Befunden empfehle ich die Weitergabe an einen spezialisierten IT-Security-Dienstleister und unterstütze Sie dabei, die richtigen Fragen zu stellen.

Ablauf

In drei Stufen, jede einzeln entscheidbar

  1. Stufe 1

    Angriffsflächen-Check: der Blick von außen

    Der Einstieg: Wir legen den Prüfrahmen fest, ich sehe mir Ihr Unternehmen von außen an und Sie bekommen das Ergebnis in einem Gespräch plus kurzem Bericht. Klar abgegrenzter Umfang, keine Folgeverpflichtung.

  2. Stufe 2

    Vertiefung dort, wo es weh tut

    Nur wenn Stufe 1 etwas zutage fördert, das genaueres Hinsehen verdient: vertiefte Betrachtung einzelner Bereiche im erweiterten, erneut autorisierten Rahmen. Wo eine technische Tiefenprüfung nötig wird, hole ich einen spezialisierten Dienstleister dazu oder übergebe an Ihren.

  3. Stufe 3

    Team-Workshop und Begleitung

    Praxisnaher Workshop zu KI-gestütztem Phishing, Social Engineering und sicherem Umgang mit generativer KI, dazu Leitplanken und Notfallregeln, die im Alltag halten. Details unter Workshops und Umsetzung.

Ergebnis

Vier Fragen, beantwortet in Ihrer Sprache

Sie bekommen keinen Bericht voller technischer Warnmeldungen, den niemand liest. Sie bekommen Antworten auf die Fragen, die Sie als Geschäftsführung tatsächlich stellen:

  • Wo stehen wir, verglichen mit dem, was von außen sichtbar sein müsste?
  • Was genau könnte ein Angreifer davon ausnutzen, und wie würde er vorgehen?
  • Wie kritisch ist das wirklich, gemessen an unserem Geschäft?
  • Was ändern wir zuerst, was kann warten, und wofür brauchen wir Unterstützung von außen?

Nächster Schritt

Erst den Rahmen klären, dann prüfen

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, was geprüft werden soll, was ausdrücklich nicht, und ob der Check für Ihre Situation überhaupt der richtige Schritt ist. Erst danach starten wir, mit schriftlich festgelegtem Prüfrahmen.

Lieber direkt? info@sh-beratung.com · 02261 479902

Weitere Leistungen

Das gesamte Angebot

KI-Potenzialanalyse

Der kostenlose Fit-Check: Bedarf, Hebel, Datenlage und die ersten sinnvollen Use Cases.

Führungskräfte-Coaching

Entscheidungslogik, Rollen und Leitplanken, 1:1 oder in Gruppen, online oder vor Ort.

Workshops, Keynotes & Umsetzung

Priorisieren, Roadmap klären und mit Ihrem Team in die Umsetzung kommen.